
Name | Ardbeg Auriverdes | |
Alter | 10 bis 12 Jahre | |
Alkohol | 49,9 % | |
Abfüller | Ardbeg | |
Lagerung | Amerikanische Eiche (Second Fill, Deckel getoastet) | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, mit Farbstoff | |
Region | Islay | |
Kategorie | Lustigmacher | |
Farbe | Zwischen Roggen und Bernstein | |
Geruch | Natürlich Rauch, doch fast gleichgestellt Frucht (viel Pfirsich, Honigmelone, ein paar süße Pflaumen), dazu Aromen von Zuckerrohr-Rum, Vanille, etwas feuchtes Holz, ziemlich mild für einen Ardbeg | |
Geschmack | Beginnt recht mild und süß, geht wieder Richtung Rum, mit mildem Lakritz und etwas ‚Brotigem‘, wirkt etwas wässrig wenn auch rauchig, entwickelt eine ziemlich erfrischende ätherische Schärfe | |
Finish | Mittellang, der Rauch wirkt jetzt trockener, malzige Süße rückt in den Hintergrund, die ätherische Frische bleibt, leichte Bitterkeit | |
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Im Detail | ![]() |
Lässt zwar nach, aber ist sehr markant für einen Ardbeg |
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Frische Alkoholaromen, keinesfalls fehl am Platz | |
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Wenig Getreide, etwas mehr Malz, speziell im Abgang | |
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Erstaunlich viel Süße im Glas, sogar etwas zu viel | |
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Holz in der Nase und Bitterkeit im Abgang | |
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Ätherische Aromen prägen die Würze | |
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Für einen Ardbeg eher gering, zudem noch ‚überrumpelt‘ von Frucht | |
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Mein Urteil | Die Gerüchte haben sich bestätigt; das ist ein ungewöhnlich milder Vertreter dieser Destillerie. Der Rauch ist natürlich vorhanden, jedoch wird er vergleichsweise deutlich und schnell durch Frucht und Süße nahezu in den Hintergrund drängt. Auch wenn diese Mischung nicht schlecht und irgendwo interessant ist, schmeckt sie für mich in gewisser Weise befremdlich. Ob diese Abfüllung wirklich in die Richtung eines 1977er oder eines Airigh Nam Beist geht, wie Dr. Bill Lumsden es beschreibt, kann ich hier nicht bestätigen. Aber das ist auch eher eine Frage des Geschmacks und des Marketings. | |
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