Name | Ardbeg Kelpie | ![]() |
Alter | ca. 10 Jahre (ca. 2006 bekam Ardbeg die Fässer…) | |
Alkohol | 46 % | |
Abfüller | Ardbeg | |
Lagerung | Schwarzmeer-Eichenholz (unter anderem) | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Islay | |
Kategorie | Lustigmacher |
Farbe | Zwischen Stroh und Gold |
Geruch | Frisch geschlagenes Nadelholz, Karamellsüße, salziger Rauch überdeckt dann erstmal den Anfang, dahinter und danach ein paar reife Orangen, Pferdestall, Algen am Strand, der Rauch wird schärfer-bissiger, mehr Stall, ein unscheinbares BBQ, junge Zitrusaromen |
Geschmack | Rauch, Malz, Salz, prickelnd, Lakritz, leicht süßer Honig, derbes Holz (wenn auch nicht bitter), etwas Schärfe, Ingwer, Salz, erloschenes Lagerfeuer, ein wenig Menthol |
Finish | Mittellang, salzige Nüsse, sanfter Rauch, Salz und leichte Schärfe, mehr Menthol, Getreide/Brot, deutliche fruchtige Bitterkeit, ein wenig Kaffee dazu, gut flambierte Crème brûlée, recht frisch |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
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Mein Fazit | 45% der für diese Abfüllung verwendeten Fässer sind aus europäischer Eiche und wurden vor etwa 11 Jahren in der Nähe des Schwarzen Meeres gefertigt, sagt Dr. Bill. Der Rest kommt aus Fässern, die für den 10yo Standard gedacht waren – sonst wäre das Destillat aus der europäischen Eiche nicht genießbar gewesen. So weit der Blick hinter die Kulissen. Auf der Bühne gibt es daraufhin ein ganz schönes Spektakel. Rauch und Salz betören alle Sinne. Die Nase wird zudem von etwas Moderigem heimgesucht, im Mund schlägt Holz gnadenlos zu. Alles sehr direkt, sehr präsent, sehr dominant. Es gibt kaum Platz für Finessen, die Geschichte des Ungeheuers wird mit sehr großen Armbewegungen erzählt – was aber mittlerweile (leider leider) typisch für die Brennerei und das Marketing des Konzerns dahinter ist. Und nicht nur deswegen gefällt mir der Whisky wesentlich besser als die Geschichte dahinter. |