
Name | Auchentoshan | |
Alter | 24 Jahre | |
Alkohol | 46 % | |
Abfüller | Murray McDavid (Mission V) | |
Fassnummer | 439 | |
Lagerung | Bourbonfass, Syrahfass | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Lowlands | |
Kategorie | Handwerkskunst |
Farbe | Zwischen Bernstein und Southern Comfort | |
Geruch | Fruchtig-würzig, frisch-säuerliche Zitrusfrüchte, ein paar reifere Äpfel, viel Vanille und würziges Karamell, angesenktes Frischholz (nicht die Raucharomen aber die Würze davon), ein wenig Pfeffer, etwas Muskat | |
Geschmack | Fruchtig-süß, die Früchte werden reifer, dazu eine fast zuckrige Süße, ziemlich cremig, später mit leichter Bitterkeit (Kaffee), ein paar Paranüsse, bekommt was von ‚mineralischem‘ Schampus | |
Finish | Mittellang, viel süßes Malz und Vanille, sehr lebendig, die kaffee’ige Bitterkeit wird deutlicher, bleibt aber süßlich-cremig, später wieder diese mineralisch-spritzigen Aromen von Schampus | |
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Im Detail | ![]() |
Eine wichtige Grundlage |
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Alkoholfrei | |
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Sehr angenehmes und deutliches Malz im Abgang | |
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Phantastisch eingebunden | |
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Ein paar Nüsse, mehr nicht | |
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Variierend, dazu mineralische Noten wie in Champagner aus steinigen Gegenden | |
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Nichtraucher | |
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Mein Urteil | Für mich ist das ein Dram zum Verlieben. Im Prinzip ist er relativ einfach gestrickt, aber er hat ein paar richtig leckere Aromen im Gepäck. Die Nase ist noch ein wenig verhalten und zeigt nicht den Weg auf, auf den man später geführt wird. Das ändert sich erst im Mund, wo (fast) alle Geschmacksrichtungen wechselweise und sehr harmonisch vertreten sind. Spitzenklasse ist diese mineralische Spritzigkeit (wenn sie auch erst spät kommt), die man auch in Sekt/Champagner aus steinigem Anbau findet. Dazu bleibt er sowohl im Mund als auch im Abgang gaumenschmeichelnd cremig. Wie schade, dass ich hiervon nur ein Nikolauswichtel-Sample habe. Aber auf jeden Fall vielen Dank dafür, Andrea! | |
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