
Name | Connemara Peated | |
Alter | nicht angegeben | |
Alkohol | 40 % | |
Abfüller | Cooley | |
Lagerung | Bourbonfässer | |
Sonstiges | Kühlgefiltert, mit Farbstoff | |
Region | Irland | |
Kategorie | Lustigmacher | |
Farbe | Hellerer Bernstein | |
Geruch | Marzipan, reife Pflaume, Birne, ganz viele bunte Blumen und Kräuter, etwas Rauch | |
Geschmack | Bleibt weiter blumig-fruchtig, aber mit kantigen Spuren von trockenem Rauch | |
Finish | Recht kurz, weich, Toffee, Süße, Rauchgefühl kommt später, am Ende auch in wenig Eukalyptus | |
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Im Detail | ![]() |
Nicht zu viel Frucht, aber in der Nase schon deutlich |
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Etwaiger Alkohol geht im Aromenpotpourri unter | |
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Vergorenes, schweres Malz liegt irgendwo in der Nase | |
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Ein ziemlich süßer Dram, trotz des Rauches | |
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Holzeinflüsse hööööchstens im Finish angedeutet | |
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Die blumige Würze gepaart mit der Süße und Frucht ist interessant | |
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Keine Rauchbombe wie viele Islays, aber für einen Iren schon ansehnlich | |
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Mein Urteil | Preisfrage bei der Blindverkostung: Wo kommt dieser Whisk(e)y her? 10 von 10 Antworten sind daraufhin falsch, so man den Whisky nicht vorher schon kannte. Als Ire ist er in der Cooley-Brennerei nur zweifach destilliert und zudem ist das Malz noch getorft. Der Macher dieses Tropfens ist wohl von den irischen Ureinwohnern direkt nach der Markteinführung gemeuchelt worden. Näher kann man den Schotten kaum noch kommen. Und doch – irgendwie will sich der Tropfen durch seine Kombination aus Frucht, Würze und Rauch so gar nicht auf Linie der schottischen Whiskys legen. Das ist vielleicht mal nicht ganz uninteressant zu probieren, aber bei regelmäßigem Konsum entwickelt man mit Sicherheit eine leichte Form von Schizophrenie. |
