
Name | Glen Els (Unique Distillery Edition) | |
Alter | 3 Jahre | |
Alkohol | 45,9 % | |
Abfüller | Hammerschmiede | |
Lagerung | Diverse Sherry (1st fill) | |
Sonstiges | Nicht kältegefiltert, keine Farbstoffe | |
Region | Deutschland | |
Kategorie | Colamischung | |
Farbe | Viel zu dunkel für einen Dreijährigen, dunkler Bernstein liegt dem nahe | |
Geruch | Süßlich, würzig | |
Geschmack | Melasse, Rum, Kräuter | |
Finish | Recht kurz, aber klebrig-süß | |
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Im Detail | ![]() |
Fruchtige Töne gibt es im Geruch, ansonsten Fehlanzeige |
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Durch seine Jugend ist er noch sehr stark vom Alkohol geprägt | |
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Malz ist ein Hauptbestandteil des Aromas | |
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Er ist so Melasse-süß, dass er schon auf den Lippen klebt | |
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Bei der Süße und der Jugend kommt hier bestimmt noch kein Holz durch | |
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Der Begriff ‚Würze‘ trifft den Kern nicht wirklich, es sich hauptsächlich ‚Kräuter‘ | |
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Wäre hier auch fehl am Platze | |
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Mein Urteil | Oh je, was war denn da in der Flasche? Whisky stand zwar drauf, aber ich könnte schwören, dass da aus Versehen ein Rum abgefüllt wurde. Oder wenigstens ein indischer ‚Whisky‘. Mir schmeckt der Whisky so sehr nach Melasse, dass es mich aus den Socken haut! Vielleicht weil ich das nicht erwartet hatte; vielleicht aber auch, weil dieser Geschmack für mich einfach nicht in einen Whisky gehört. Und warum in aller Welt lagert man ein solches Destillat in Fino-, Amoroso-, Oloroso- und Cream-Fässern? Ich kann mir den Rest der Flasche jedenfalls nicht solo in meinem Glas vorstellen. Und gemischt mit einer Cola, fällt das bisschen mehr Süße auch nicht mehr ins Gewicht. Dieser Whisky ist nur so knapp an der Kategorie Desinfektionsmittel vorbei gerutscht, weil ich ihn als Rumersatz gar nicht so schlecht finde. Ach so, einen Pluspunkt habe ich doch: die Verpackung ist sehr gelungen. |
