Name | Glen Grant (Miniatur) | ![]() |
Alter | 10 Jahre | |
Alkohol | 40 % (70° proof) | |
Abfüller | Gordon & MacPhail | |
Lagerung | Keine Angabe, aber das waren nicht nur Bourbonfässer | |
Sonstiges | Kühlgefiltert, mit Farbstoff | |
Region | Speyside | |
Kategorie | Colamischung |
Farbe | Dunklerer Bernstein mit Kupfereinschlag |
Geruch | Fruchtig, unreife Südfrüchte (Papaya, Mango) und vergorene Honigmelone, junge Stachelbeeren, Blumen (keine Ahnung welche), insgesamt sehr säuerlich, dahinter ein wenig leicht angebranntes Graubrot und etwas Vanille |
Geschmack | Cremig-mild, sanfte Frucht (Mango, Mandarine), dann ein wenig lebendiger und würziger, wieder diese säuerlichen Noten, Spuren von Maggikraut, Holzwürze, Salz, schwarzer Tee |
Finish | Mittellang, zuerst ein langes Geschmacksloch, danach ätherische Noten, etwas Malz, fruchtige Bitterkeit, zu lange gezogener schwarzer Tee, leicht bittere Nüsse, ein klein wenig Räuscherschinken, Mischung aus dunkler Schokolade und Kakaopulver, immer noch frischer Eukalyptus |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() | ![]() |
Mein Fazit | Fruchtig, sauer, bitter – diese drei Worte beschreiben diesen einseitigen Dram fast vollständig. Alles andere (von dem es wirklich nicht viel gab) muss lange gesucht werden, um dann schnell wieder in der Versenkung zu verschwinden. In der ersten Hälfte des Tasting war er mir zu sauer, in der zweiten zu bitter. Es ist nun nicht schwer, es mir recht zu machen, aber hier war es einfach zu viel des Guten. Oder eben zu wenig, mehr Gutes wäre besser gewesen. |