Name | Glenallachie | ![]() |
Alter | 10 Jahre (abgefüllt 2018) | |
Alkohol | 57,1 % | |
Abfüller | Glenallachie | |
Lagerung | Frische Eichen-, Oloroso- und PX-Fässer | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Speyside | |
Kategorie | Lustigmacher |
Farbe | Zwischen Bernstein und Southern Comfort |
Geruch | Marzipan und Kokosmilch, Karamell, reichlich Alkohol, ein wenig Maische und Maggikraut, Banane, Streuselkuchen, eigentlich recht süß, Honig, ein paar undefinierbare (Trocken-)Früchte, Farinzucker, später auch Gewürze und etwas Holz, aber immer noch grundlegend süß und getreidig |
Geschmack | Süß und gleich auch brennend, dazu auch (endlich) deutliche Sherrynoten, trockenes Holz, immer noch süß an der Zungenspitze, Bitterkeit mit Röstaromen, Malz, ein wenig Anis |
Finish | Mittellang, süß, Anis mit Bitterkeit, dann trockener, leichte alkoholische Schärfe, ein wenig ätherische Frische, ein paar Nüsse, Malz, es bleibt bitter |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
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Mein Fazit | Das ist ein Dram, den ich ein wenig zwiespältig sehe. Auf der einen Seite geschmeidige Süße, auf der anderen Seite richtig Kraft durch den Alkohol. Auf der einen Seite eine betörende Nase, auf der anderen Seite ein abtörnender Abgang. Auf der einen Seite noch viel Getreide, auf der anderen Seite kaum Sherry. Auf der einen Seite recht vielfältige Aromen, auf der anderen Seite sehr viel Bitterkeit und Holz. Wenn ich das zusammenfassen wollte, dann wäre das ein guter, junger Malt, der aber zu früh abgefüllt wurde. Oder mit zu vielen Fässern aus frischer Eiche. Etwas weniger hätte hier nicht geschadet. |