Name | Islay Blended | ![]() |
Alter | 11 Jahre | |
Alkohol | 54,8 % | |
Abfüller | Duncan Taylor | |
Fassnummer | 986128 | |
Lagerung | Eichenholzfässer und Sherry-Octave (6 Monate) | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Islay | |
Kategorie | Lustigmacher |
Farbe | Bernstein |
Geruch | Rauchig-würzig, Rauch vom nicht anbrennen wollenden Lagerfeuer, nasses Holz, ein wenig Campher und Muskat, Meeresbrise, dazu unterschwellige Süße, Vanille und Fudge, säuerliche Frucht (Apfel, Orange), wird trockener und leicht alkoholisch-bissig, Tannenharz, Maggikraut, trockeneres Holz |
Geschmack | Süß-würzig, süßer Weinwein (wirklich süß), süße Trauben und Ananas, direkt auch mit salzigen Noten, Rauch eher von mildem Schinken mit Honigglasur, dann erst alkoholisch-brennend, ein paar sanft bittere Erdnüsse und ebensolche Frucht, dunkel-schwarzer Tee, vorne im Mund immer noch süß |
Finish | Recht lang, schnell trocken-bitter, Malz, Honig, Getreide, Rauch unterliegt der Bitterkeit, Salz, leichte Mentholfrische, ein wenig metallisch, bleibt verhalten bitter und salzig |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
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Mein Fazit | Es ist ein Kraftprotz im Glas. Es ist ein rustikaler Vertreter in der Nase, wenngleich er auch dort zu verführen weiß. Bevor er sich anders entscheidet, gilt das auch für den wenig zurückhaltenden und süßen Antritt im Mund. Nachdem sich jedoch der Alkohol zu Wort gemeldet hat, ist er nicht mehr meiner. Zu intensive bittere Aromen machen ihn für mich kaputt. Allerdings ist die erste Hälfte der Reise ähnlich außergewöhnlich wie gut, und wer zudem noch Bitterkeit etwas abgewinnen kann, wird hiermit ziemlich zufrieden sein. |