
Name | Laphroaig Brodir (Batch 001) | |
Alter | Keine Angabe (abgefüllt: 2014) | |
Alkohol | 48 % | |
Abfüller | Laphroaig | |
Lagerung | Bourbonfässer, Ruby Port Fässer | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, mit Farbstoff | |
Region | Islay | |
Kategorie | Lustigmacher | |
Farbe | Leicht dunkler Bernstein, irgendwie künstlich Orange | |
Geruch | Rauchig-würzig, verkohltes Holz im Lagerfeuer, ein paar reife Südfrüchte und ebensolche dunkle Beeren, Meeresbrise mit ein paar Tangnoten, etwas Haarspray (dat olle, vonne Omma), alte und leicht feuchte Bücher, trockenes Holz | |
Geschmack | Rauch wird ein wenig bissiger, etwas malzig, Honig, ein wenig säuerlicher Weißwein, süße Früchte (Erdbeere, Aprikose, ein paar Pflaumen), Zartbitterschokolade, schwarzer Tee, Salz und erfrischende Pfeffernoten | |
Finish | Recht lang, natürlich Rauch (wieder trockener), fruchtig-bitter, belebendes Kribbeln im Mundraum, Salzlakritze, ein paar der süßen Früchte kehren kurz zurück, nussige Trockenheit | |
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Im Detail | ![]() |
Gepeinigt und unterdrückt, schade um das Portfass |
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Ein wenig brennend, aber das tut gut | |
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Unwesentlich | |
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Süß geht hier nur über die Früchte | |
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Schreiben wir einfach mal ein paar der Bitternoten dem Holz zu | |
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Hätte dem Rauch fast Paroli bieten können | |
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Schön, dass sich der Rauch im 2. und 3. Drittel etwas zurück hält | |
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Mein Urteil | Die Nase ist ein ganz schönes Potpourri der Aromen. Jedoch muss man diese ein wenig suchen, viele Aromen werden vom Rauch getragen, einige sogar fast von ihm überdeckt. Es ist schade, dass das Portfass insgesamt nicht mehr für die Ausgeglichenheit der Aromen tun konnte. Dafür fehlt hier wohl einfach das Alter. Im Mund und im Abgang wird es etwas besser. Insgesamt ist das aber doch eine recht runde Abfüllung, die man gut trinken kann… wenn man denn so viel ausgeben möchte, wie man für 3 mindestens gleich gute andere Flaschen der Brennerei zahlen müsste.
Oder wie schreibt man doch bei Weiser dazu: |
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