
Name | Longrow CV | |
Alter | unbekannt (Gerüchte nennen 6 bis 14 Jahre) | |
Alkohol | 46 % | |
Abfüller | Longrow | |
Lagerung | Bourbonfässer, Sherryfässer, Rumfässer | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, keine Farbstoffe | |
Region | Campbeltown | |
Kategorie | Lustigmacher | |
Farbe | Glänzendes Gold mit leichtem Zinnobereinschlag | |
Geruch | Würzig-fruchtig, mineralisch, erdig, rauchig, mit vielen reifen aber auch frischen Zitrusfrüchten (Aprikose, Melone, Papaya, Zitrone), später auch mit ein paar eingelegten Pflaumen und etwas Mandellikör | |
Geschmack | Fruchtig-cremig, zunächst mild aber gehaltvoll, gar leicht süßlich, Rosinenbrot, weinig-fruchtige Sherryaromen, nicht mehr so viel Rauch, erst spät mit deutlicher Schärfe | |
Finish | Mittellang, würziges Malz, wieder süßes Brot, weicher Rauch, Rotwein, recht viel Menthol, die Schärfe bleibt (auch mit Ingwer), leicht trockene Bitterkeit, bleibt irgendwie dezent rauchig-holzig | |
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Im Detail | ![]() |
Wunderbare Früchte in der Nase für einen (jungen?) Dram ohne Alter |
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Eventuell ein wenig zu medizinisch | |
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Mit Malz und (süßem) Brot | |
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In der Nase noch eher muffig wirkend, gibt es ab dem Mund mehr reine Süße | |
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Kommt wirklich erst ganz spät und leicht durch | |
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Diverse, sehr variierende Würznoten | |
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In der Nase noch mitbestimmend, danach nachlassend | |
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Mein Urteil | In der Grundkomposition ähnelt diese Abfüllung dem Longrow 14yo schon ein wenig. Und doch gibt es in der Tiefe etliche Unterschiede, die für diese Abfüllung zwar ok sind, aber eben nicht an den (wahrscheinlich) älteren Bruder heranreichen. Die Nase ist sicher der Höhepunkt mit gewichtigen und markanten Aromen. Doch danach verliert sich das Durchsetzungsvermögen ein wenig und die Aromenintensität ebbt ab. Auch wenn es am Ende etwas unstimmig wirkt, ist (= war) das aber ein richtig guter Dram. | |
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