
Name | Port Ellen | |
Alter | 29 Jahre (1982/2011) | |
Alkohol | 58,5 % | |
Abfüller | Whisky-Doris | |
Fassnummer | 18 | |
Lagerung | Bourbonfass (Hogshead) | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Islay | |
Kategorie | Handwerkskunst | |
Farbe | Strohgold | |
Geruch | Rauchig, fruchtig und sehr mineralisch in den groben Zügen, sauber brennende Eiche, eine heftige Meeresbrise, dazu jede Menge reife Früchte (Melone, Papaya, Orange), ein paar ätherische Aromen aus dem Tannenwald, aufkommende Vanille, etwas weiße Schokolade, Spuren von Maggikraut, der Alkohol bleibt ein wenig kratzig | |
Geschmack | Spritzig, süß, rauchig, und was für eine lecker-fruchtige Süße, das Salzige lässt nach, dann kommt schnapsiger Alkohol, malziges Brot, ein klein wenig Bitterkeit | |
Finish | Recht lang, der Rauch wirkt würziger und trockener, die Früchte bleiben reif und süß, immer noch Salz, nussig-ölig, Bitterkeit von dunkelschwarzem Tee, Fruchtnoten werden zitrussiger, späte Mentholfrische | |
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Im Detail | ![]() |
Viel Frucht, durchgängig |
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Im Vergleich zu den anderen Aromen noch zurückhaltend, sonst ein klein wenig brennend/stechend | |
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Begleiterscheinung im Mund | |
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Ein richtig leckeres Süß im Mund, auch wenn viel von der Frucht kommt | |
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Erstaunlich wenig, aber es bleibt auch wenig Platz | |
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Insbesondere Salz, aber auch flüchtigere Noten und Bitterkeit | |
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Keine Rauchbombe, aber immer präsent und harmonisch | |
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Mein Urteil | Dieser Dram hat unglaublich intensive Aromen. Speziell die Nase hat es mir angetan. Rauch, Fruchtsüße und Salz bilden eine Aromenbombe, bei der es aber nicht bleibt. Das Vordergründige wandelt sich mit der Zeit in ein wenig feinere Aromen, ohne sich jedoch ganz verdrängen zu lassen. Eine tolle Entwicklung. Mund und Abgang sind nicht weniger intensiv in den Aromen, aber hier fehlt ein wenig die Vielfalt und der Dram wirkt zielstrebiger. Etwas störend ist die Bitterkeit am Ende des Genusses. | |
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