Name | Preussischer Whisky | ![]() |
Alter | 3 Jahre (2010/2013) | |
Alkohol | 54 % | |
Abfüller | Preussische Whiskydestillerie | |
Fassnummer | 9 | |
Lagerung | Bourbonfass | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Deutschland | |
WB-ID | Kein Eintrag | |
Kategorie | Lustigmacher |
Farbe | Oranger Bernstein |
Geruch | Weintraubenkerne, etwas Getreide und Vanille, Gras, Mischung aus Sellerie und Porree, frisches Laubholz, Haarspray, ein wenig metallisch, ein Stück Blutorange, später alte Bücher und Tabak, weniger grün, mehr staubig |
Geschmack | Süß, reifere Südfrucht (Papaya?), fast cremig, schnell nochmal grüne Aromen, kaum Alkohol oder Bitterkeit, spritzig, Orangenlimonade, After Eight (ohne viel Schokolade), pfeffrig |
Finish | Mittellang, Malz, Wein, Traubenkerne, Pfeffer, Getreide, etwas Vanille und Vollmilchschokolade, pflanzliche Bitterkeit, Minzkaugummi, trockener werdend |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
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Mein Fazit | Ich kann mich noch dran erinnern, dass die Brennerei unter recht hoher Mediendeckung eröffnet wurde. Mehr als 10 Jahre ist das jetzt her. Höchste Zeit, was davon ins Glas zu bekommen – wenn auch nur einen jungen Dram aus den Anfangsjahren. Ich muss aber sagen, dass der für sein Alter gar nicht so schlecht ist, wenn man einmal die unreifen ersten Minuten hinter sich gelassen hat. Es kommen sogar ein paar Aromen dabei rum, die ich eigentlich eher unter OBF archivieren würde. Natürlich ist der Dram vornehmlich jung, mit einem Destillat, dass eher an Bourbon erinnert. Aber dahinter liegt auch Interessantes, das vermutlich in erster Linie einem Glücksfass geschuldet ist. Ein Malt vom unteren Ende der Lustigmacher-Skala, für Entdecker, die auch einstecken können. Übrigens: schöne Farbe für 3 Jahre Bourbonfass und erstaunlich wenig Alkohol für die vielen Prozente. |