
Name | Westport 1997 | |
Alter | 15 Jahre | |
Alkohol | 58,1 % | |
Abfüller | Glenmorangie | |
Fassnummer | 3330 (Flaschen: 253) | |
Lagerung | Bourbon Hogshead | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, keine Farbstoffe | |
Region | Highlands | |
Kategorie | Handwerkskunst | |
Farbe | Klarer, etwas blasser Blütenhonig | |
Geruch | Marzipan, etwas Honig, Pflaumenmus und ganz hinten eine dünne ?Rauchfahne? | |
Geschmack | Erst weich und rund, fast lieblich, dann trockener werdend und am Ende recht scharf | |
Finish | Mittellang, Karamell und Alkohol im Vordergrund, danach Honig, etwas Eukalyptus und leicht trockene Bitterkeit | |
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Im Detail | ![]() |
Fruchtigkeit legt sich fast nur in die Nase |
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58,1% sind ein guter Grund für die alkoholische Schärfe in Mund und Rachen | |
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Beim Finish meint man, ein paar Getreidekörner im Mund gemahlen zu haben | |
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Nicht ausgesprochen süß, aber… karamellweich und honigrund | |
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Trockenheit und Bitterkeit zeugen im Hintergrund vom Eichenfasseinfluss | |
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So mild er von Honig und Karamell wird, es gibt auch eine gewisse Würze | |
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Ich behaupte jetzt einfach mal, dass da Rauch in der Nase weht | |
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Mein Urteil | Erstaunlich, was der_cobo (das ist der Fassteiler) bei seinem Erstlingswerk da in der Nähe von 57° 48′ Nord und 4° 3′ West (~ Glenmorangie) auftreiben konnte. Und das bei diesem Alter zu einem solch unschlagbaren Preis! Eine richtig gute Mischung aus Bourbon und Brennerei, aus Mildheit und Macht – kantig durch den Alkohol und rund durch das Fass. Allerdings tötet der Alkohol bei sofortigem Trinken auch ziemlich viele Aromen, weshalb ich das Glas einfach etwas länger stehen und atmen lassen würde. Dann macht der Genuss auch ohne Wasser richtig Spaß. Aber: das ist sicher nix für den unbedarften Anfänger. Schade, dass es nur 253 Flaschen davon |
