Name | Bowmore | ![]() |
Name | Bowmore | |
Alter | Keine Angabe (destilliert 1969) | |
Alkohol | 43 % | |
Abfüller | Bowmore | |
Lagerung | Sherryfässer | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Islay | |
WB-ID | 27444 | |
Kategorie | Handwerkskunst |
Farbe | Bernstein mit leichtem Rotstich |
Geruch | Sherry, helle Rosine, Trockenfrucht, Karamell, Vanille, alles auf einmal, altes Holz, Würze, altes Papier, sanfter trockener Rauch, schwarze Johannisbeere, ein wenig Honig und Pfeiffentabak, dahinter Sherrywürze (Maggi, Sauerbraten, etwas Süße), Zuckersüße, immer noch diese alten würzigen Noten (trockenes Holz, Papier), leichtes Zitrusaroma (meist Orange), angenehm erfrischender Alkohol, nach flacherer Phase kommt exotische Frucht (Mango, Papaya, reife Ananas), Süße von Honig und Kandis, Würze und Altertum kommen zurück |
Geschmack | Honig, süß, Karamell, Kandis, Holz, Pfeffer, kaum Sherry, etwas Salz, angenehmes Holz ohne Bitterkeit, Sektfrische, dann doch ein Anflug von fruchtiger Bitterkeit, Eukalyptus, mehr (süffiger) Sherry, ein wenig Maische, bleibt lieblich und trocken |
Finish | Recht kurz, ein wenig Malz und Vanille, Menthol, ein wenig trockener Sherry, pfeffrig, etwas Maggikraut, ein Hauch von Rauch, später Rumaroma, sehr mild und süß |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
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Mein Fazit | Mit dem ersten Riechen dachte ich mir: DAS ist Whisky, so muss das im Glas riechen. Diese Fülle und Intensität von Aromen, die auf einen einprasseln, ist unglaublich. Das ist Kunst aus vergangener Zeit. Das ist süß, das ist würzig, das ist alt. Das ist eine wunderschöne Mischung aus dem Besten, das Destillat und Fass hervorbringen können. Es ist nicht so, dass mit der Zeit immer noch neue Aromen aufkommen, aber die leckeren, die da sind, bleiben intensiv und verführerisch. Der Geschmack kann da leider nicht ganz mithalten. Er ist eher subtil und süß(lich), wenngleich das Alter und das Fass ebenfalls deutliche und lobenswerte Spuren hinterlassen haben. Auch hier ist die Kombination der Aromen erste Sahne. Doch es fehlt ein wenig der Ooompf, die Kraft. Aber das ist definitiv klagen auf sehr hohem Niveau. Den Abgang würde ich hingegen als verhalten und kurz bezeichnen. Die Aromen passen irgendwie nicht mehr richtig zusammen und am Ende bleibt Rum-artige Süße. Das ist sehr schade und der Grund dafür, dass ich hier nur Handwerkskunst im Glas gehabt habe. Allerdings gibt es keinen Zweifel, dass das ein extrem guter und leckerer Dram war. |