Name | Bunnahabhain Mòine | ![]() |
Alter | 12 Jahre (2004/2017) | |
Alkohol | 55,6 % | |
Abfüller | Bunnahabhain | |
Lagerung | Bourbonfässer (refill Hogshead), Port Pipes (3 Jahre Finish) | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Islay | |
Kategorie | Handwerkskunst |
Farbe | Dunklerer Bernstein |
Geruch | Fruchtig-fleischig-säuerlich-fetter Rauch, Mentholfrische, Räucherschinken, Kräutertee, Heuschober, Keks und Getreide, Karamell, Pflaumensirup, Mix reifer exotischer Früchte, immer noch ein süßer Rauch, später holziger mit einem Hauch von Heizöl |
Geschmack | Reife dunkle Früchte, sofort mit geröstetem Malz und wieder Räucherschinken, süßes Karamell, leichtes alkoholisches Brennen, etwas fruchtige Bitterkeit, jetzt mehr ’normaler‘ Rauch, Sirup und Honig, Zitrone und Orange, trockener werdend, wieder ein wenig Menthol, rund und ölig |
Finish | Mittellang, Rauch, süßes Malz, Chili und Menthol, dunkle Schokolade, Röstaromen, noch einmal ein paar süße exotische Früchte, fruchtige Bitterkeit, ein wenig trockenes Getreide, sanfter Rauch bleibt |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
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Mein Fazit | Diese Rauchmischung direkt zu Beginn in der Nase ist der Hammer. Aber da müssen sich andere Aromen erstmal langsam durchkämpfen. Von denen, die es schaffen, ist Mentholfrische noch am vehementesten bzw. irritiert meine Nase am meisten. Erst später kommen mehr Süße und reife Früchte hinzu. Das ist außer dem Rauch vielleicht nicht sonderlich komplex, aber alles ist am rechten Platz und schon ziemlich lecker. Der Rauch bleibt in Verbindung mit der Süße des Drams auch weiterhin ein echtes Leckerli. Die Aromen in Mund und Abgang lassen sich damit ebenfalls sehr gut kombinieren und überzeugen. Nur die Bitterkeit schlägt im Abgang ein wenig über meine Geschmacksstrenge. Insgesamt aber: viel Rauch, viel Port, von keinem zu viel, nur viel zu lecker. |