Name | Bunnahabhain Small Batch | ![]() |
Alter | 12 Jahre (abgefüllt 2019) | |
Alkohol | 46,3 % | |
Abfüller | Bunnahabhain | |
Batch | 2052674 L516 | |
Lagerung | Sherry-, Bourbon- und Whiskyfässer | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Islay | |
WB-ID | 143222 | |
Kategorie | Lustigmacher |
Farbe | Rötliches Gold |
Geruch | Zitrus, Malz, Gras, Vanille(kringel), Alkohol (spritziger Weißwein), Orange, Apfel, dahinter Salz und etwas metallisch, ein Hauch von (trockenem) Rauch, bleibt sehr fruchtig, später alte Bücher, Haselnuss (oder Mandel?) und immer noch Vanille |
Geschmack | Frisch fruchtig und süß, direkt ein wenig alkoholisch und leicht adstringierend, wieder sanfter Rauch, Blumen (nein, keine Veilchen… eher vinös), Holz, etwas trocken-nussige Bitterkeit kommt auf, Salz, behält diesen Frucht-Nuss-Salz-Mix |
Finish | Mittellang, Weißwein, Salz, verhopftes Bier, trockener, Kaffee, ein wenig prickelnde Ahoi-Brause, fruchtige Bitterkeit mit dünner Rauchfahne, später etwas Vanille |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
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Mein Fazit | Das ist zunächst ein fruchtgeprägter Single Malt, der mit der Zeit sehr abwechslungsreich wird. Nur Sherry kann ich nicht entdecken, allerhöchstens Fino… aber gut, wenn diese Brennerei ‚Small Batch‘ auf die Flasche schreibt, können da auch 10.000 Flaschen und ein einsames Sherryfass drin sein. Das muss dem Geschmack nicht unbedingt beeinflussen, eher den Umsatz. Ansonsten sehr lecker, mitunter sogar sehr überraschend, aber bestimmt keine leichte Unterhaltung oder gar Mainstream. Je länger er im Mund bleibt, desto interessanter wird es, speziell im Abgang. Die Homogenität der Nase finde ich dort jeden Fall nicht wieder. Und genau das ist auch mein Kritikpunkt: hier passen die Aromen nicht mehr zusammen, wenn das Salz beginnt seine Muskeln zu zeigen. |