
Name | Caol Ila | |
Alter | 25 Jahre | |
Alkohol | 43 % | |
Abfüller | Caol Ila | |
Lagerung | Bourbon, Sherryfässer | |
Sonstiges | Kühlgefiltert, mit Farbstoff | |
Region | Isle of Islay | |
Kategorie | Handwerkskunst | |
Farbe | Tiefes, leuchtendes Gold | |
Geruch | Rauchig-süß, reife Südfrüchte, warmer Pflaumenmus, ein guter Teil trockenen Holzes, etwas würzige Frische | |
Geschmack | Sehr cremig, frisch und weich, sehr fruchtig und süß, mit aufkommender Trockenheit, leicht bitter | |
Finish | Mittellang, erst süß und rauchig, dann trockener und mit leichten Sahnekaffeetönen, wieder etwas Holz und auch nussige Noten, wird mentholisch frisch | |
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Im Detail | ![]() |
Viele Früchte… spannend in der Mischung |
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Ein wenig Prickeln liegt auf der Zunge | |
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Möchte mal wissen, woraus der gemacht ist. Gerste oder Malz waren nicht dabei | |
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Durchgehend süß, erst fruchtig und am Ende mit etwas mehr Biss | |
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Holzige Trockenheit zum Ende der Aromenvielfalt | |
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So richtig würzig eigentlich erst im Abgang | |
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Eingepasst in das Gesamtbild – einfach toll | |
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Mein Urteil | Ein Sinfonie in drei Sätzen: Eine Nase wie ein Allegretto in Moll, ein Geschmack mit der Ruhe vom Adagio mit Steigerung zum Andante und ein Finale zwischen Allegro und Vivace. Alles passt zusammen, nichts wird übertrieben und man bekommt eine spannende Geschichte von Islay erzählt, die ohne die typischen Rauchbomben auskommt. Er belebt und beruhigt, er fesselt und befreit. Für einen richtig guten Whisky fehlt hier gar nicht viel, trotz der langen Lagerung eigentlich nur die Tiefe für eine Bewertung als Gottesgeschenk. | |
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