
Name | Coleburn | |
Alter | 21 Jahre | |
Alkohol | 59,4 % | |
Abfüller | Coleburn | |
Lagerung | Bourbonfässer | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, keine Farbstoffe | |
Region | Speyside | |
Kategorie | Handwerkskunst | |
Farbe | Zwischen Stroh und Gold | |
Geruch | Hier weiß man gar nicht, was zuerst kommt… frisch (Sekt), fruchtig (Apfel, Kiwi, Beeren), rauchig, mineralisch, grasig (etwas feucht, fast moderig), malzig (würzig-süß) | |
Geschmack | Zitrusaromen, Malz, leichte Salzigkeit, mehr (reife) Frucht, dezente Pfefferschärfe kommt auf, immer noch frische Sektnoten | |
Finish | Recht lang, Malz, saurer Apfel, Vollmilchschokolade, ein wenig Menthol, etwas Räucherschinken kommt zurück, wird leicht bitter und mehlig-trocken | |
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Im Detail | ![]() |
Die Früchte wirken in ihrer Präsenz und Abwechslung einmalig (für mich jedenfalls…) |
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Kann im Mund etwas Trockenheit erzeugen | |
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Leckere Malznoten zur rechten Zeit | |
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Die sicher vorhandene Süße geht leider etwas unter | |
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Das Fass hielt sich dezent im Hintergrund | |
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(Fast) alles, was das Herz begehrt | |
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Lecker-dezente Rauchnoten, gerade richtig | |
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Mein Urteil | Das ist ein richtig guter Malt einer völlig unbeachteten (geschlossenen) Brennerei. Hier kommen alle Aromen zum Zug, die man sich in einem Speysider wünschen kann. In der Nase gibt es sogar ein wenig zu viel des Gutes auf einmal – aber das ist auch der einzige Kritikpunkt. Ansonsten trifft man auf eine schöne Komposition, schöne Aromen und schöne Höhen und Tiefen, alles zur rechten Zeit und mit der rechten Kraft. Nichts überfordert den Neuling (nichts außer dem Preis) und der Dram schmeckt bestimmt auch dem Genießer. | |
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